Die Judenbank

von Reinhold Massag

Der von der deutschen Presse hymnisch gefeierte Abend über einen Bauern und seine bedingungslose Liebe zu einer Bank ist aberwitzig und komisch, ernst und berührend und sehr überraschend. 

 

Ottersdorf 1935: Stellen Sie sich eine Bank vor. Eine Lieblingsbank.

Von dieser Bank hat man die beste Aussicht auf die Bahnsteige des Bahnhofs von Ottersdorf. Auf so einer Bank sitzt Tag für Tag ein gewisser Dominikus Schmeinta.

 

Die Bank ist sein ein und alles, weil er als Bub Lokomotivführer werden wollte. Eines Tages verändert sich für ihn die Welt. Auf der Bank steht plötzlich: NUR FÜR JUDEN. Aber Dominikus Schmeinta ist kein Jude, sondern ein ehemaliger Bauer und seit Geburt ansässig in Ottersdorf. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

 

Meisterlich wird ein ganzes Dorf gespielt, vom dickschädeligen Bauern über die untreue Ehefrau bis hin zum tumben Nazi-Bürgermeister.

Das sollten Sie nicht verpassen!

 

"Den leisesten und überzeugendsten Text zum Thema [Nationalsozialismus] hat Reinhold Massag geschrieben: [...] ein anrührendes, fein gearbeitetes Einpersonenstück." (Süddeutsche Zeitung, 06.07.95)

 

Regie: Patrick Pliessnig

Spiel: Matthias Schmid 

Das schreibt die Presse...

zur Aufführung von "Die Judenbank" mit Matthias Schmid: